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Die Energiepreise steigen dieses Jahr um fast 30 %

Nach der zweiten Gaspreiserhöhung um 17,4 bzw. 19 % Prozent, ab den 01. August, steigen die Energiepreise dieses Jahr um fast 30 %.  Was kann man dagegen tun ? Darauf gibt es nur eine Anwort.: Energie sparen.

In aller Munde ist heutzutage nur, brauche ich einen Energieausweis, welchen brauche ich, den verbrauchsorientierten oder den bedarfsorientierten. Das ist aber nicht die Frage, die man sich stellen sollte. Es ist viel mehr die Frage, kann ich mir die Energiepreissteigerungen zukünftig noch leisten, oder was kann ich dagegen tun.

Im Altbau ist durch ein neutrales Vor-Ort-Gutachten festzustellen, wo habe ich die meisten Energieverluste an meinem Haus, ist es die Heizung, die Aussenwand, oder ist es das Dach, vielleicht sind es doch die Fenster? Wo fange ich an zu sanieren, was kostet es, und vor allen Dingen, wie ist die Wirtschaftlichkeit. Alle diese Fragen sind aus einem solchen, zirka 80 Seiten langen Gutachten ersichtlich.
 
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert diese Gutachten, bei Ein- bis Zweifamilienhäusern mit 300 Euro, bei Mehrfamilienhäusern mit 360 Euro Zuschuss, für neutralen Gebäudeenergieberater, die in der BAFA-Liste eingetragen sind.

Bei Neubauten beabsichtigt die Bundesregierung nächstes Jahr eine Verschärfung der Energieverbräuche um –30 % gegenüber der derzeitigen Energieeinsparverordnung.
Auch hier sollte man sich die Frage stellen:  Warum baue ich ein Haus, was von Anfang an so viel Energie verbraucht, wie es in der jetzigen Energieeinsparverordnung zulässig ist, oder kaufen Sie heute noch einen Kühlschrank mit der Energieeffizienzklasse D?

Es besteht die Möglichkeit, mit Energiekosten von 30 Euro im Monat für Heizung und Warmwasser auszukommen und sich von den Gaspreiserhöhungen unabhängig zu machen.
Den Mehrpreis für die zusätzliche Dämmung und die Anlagentechnik kann man mit den niedrigeren monatlichen Nebenkosten wieder auffangen. Es ist möglich, durch den Bau eines Niedrigenergiehauses ca. 1000 Euro Energiekosten im Jahr zu sparen, zusätzlich fördert  die KfW-Bank die ökologische Bauweise mit zinsgünstigen Darlehen.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches, Beratungsgespräch, denn eines ist sicher: Der nächste Winter kommt bestimmt und die Energiepreise werden weiter steigen.
 

 

 

Dekra stellt fest:

Pfusch am Bau nimmt drastisch zu


Schäden: Anzahl der Mängelrügen um 34 Prozent gestiegen

Die Zahl der Baumängel bei der Errichtung von Wohngebäuden in Deutschland steigt weiter erheblich an. Das stellte die dekra jetzt fest.

Saarbrücken/WZ – Gegenüber dem ersten Bericht aus dem Jahr 2007 erhöhte sich die festgestellte Anzahl der Mängel in der aktuellen Ausgabe 2008 des Bauschadensberichts der technischen Überwachungsorganisation Dekra von 21 auf 32 pro Haus. Dies entspricht einer Zunahme von ca. 34 Prozent.
Die durchschnittliche Schadenshöhe je Gebäude liegt bei 10 287 Euro ( 2006: 8975 Euro ). Jährlich entstehen in Deutschland durch Pfusch am Bau Schäden in höhe von 1,4 Milliarden Euro. Diese Gesamtsumme ist gegenüber dem ersten Bericht unverändert, da 2007 ein für die Bauwirtschaft schwaches Jahr war.
„ die Qulität der Leistungen auf deutschen Baustellen hat sich leider nicht verbessert, sondern ist schlechter geworden. Wir empfehlen Bauherren auf eine sehr präzise Planung zu achten, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Zudem ist wichtig, das eine professionelle Bauüberwachung erfolgt“, erläutert Dipl. Ing. Pascal Klein, verantwortlich für das Prüfwesen bei DEKRA Real Estate Expertise.
Für die Studie hat Dekra insgesamt 50 abgeschlossene Zertifizierungsaufträge aus den Jahren 2006 und 2007 ausgewertet. Dekra Sachverständige haben während des Vergleichszeitraumes deutschlandweit 865 Zertifizierungen „Qualität am Bau“ durchgeführt.
Der 1. Dekrabericht zu Schäden am Bau erfasste die Jahre 2003, 2004 und 2005.
Der Pfusch am Bau nimmt über den gesamten bislang beobachteten Zeitraum von 2003 bis 2007 drastisch zu.So ist die Anzahl der festgestellten Mängel bis 2007 um 102 Prozent angestiegen.
„Der 2. Dekra-Bericht unterstreicht, dass die auftretenden Mängel an deutschen Wohngebäuden kein Einmaleffekt waren. Es handelt sich um ein grundlegendes Problem“, so Klein. „Es rächt sich, dass über die Jahre hinweg baubegleitendes Qualitätscontrolling vernachlässigt wurde. Die Schadensbeseitigungen bescheren Bauherren nun extrem hohe und ungeplante Mehrkosten, die durch regelmässige Qualitätsprüfungen während der Bauphase zu verhindern wären“, so Klein.
Dekra erfasste für die Studie Mängel in allen Fällen, in denen das Bauwerk oder ein Teil davon nicht die vereinbarte Beschaffenheit hatte oder nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprach.Erfasst wurden während der Bauphase Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 2000 qm Bruttogrundfläche – vereinzelnt auch Gewerbeimmobilien.
Schwerpunktmäßig sind bei klassischen Baugewerken die meisten Mängel zu finden. Dazu zählen Fenster und Aussentüren, Putz- und Stuckarbeiten, sowie Wärmeerzeuger, Rohrleitungen oder Gas- und Wasserinstallationen.

Bausachverständige einzubeziehen, lohnt sowohl beim Kauf einer gebrauchten Immobilie wie beim Bau eines neuen Hauses. Durch eine fundierte Hauskauf-Beratung kann man sich viel Geld und Ärger ersparen. Nur der Experte erkennt, ob Handwerker ihre  Gewerke richtig ausführen. Dafür sind mehrere Zwischenabnahmen erforderlich.  

 
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