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Abgasverluste
Wärme, die mit dem Abgas der Heizungsanlage verloren geht. Lässt sich durch Brennwerttechnik reduzieren      ( siehe Brennwertkessel ). Bei niedrigen Abgasverlusten allerdings Gefahr der Schornsteinversottung.

 
Anlagentechnik
Die Wohnraumlüftung sowie die Heizungstechnik spielen für den Energieverbrauch eines Gebäudes eine wichtige Rolle. Der Markt hält eine Fülle von Heizungstechniken bereit. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl ist der effiziente Energieeinsatz:
Brennwertgeräte und Wärmepumpen nutzen die eingesetzte Energie zum Beispiel wirkungsvoller als Standard- oder Niedertemperaturgeräte. Entscheidend für die Leistung einer Heizanlage sind darüber hinaus ihr Standort sowie die Wärmeverteilung.
Lüftungsanlagen sorgen nicht nur für einen bedarfsgerechten Luftaustausch und eine niedrige Schadstoffkonzentration im Wohnraum, sondern helfen dabei, das Energeieinsparpotenzial eines gut gedämmten Hauses auszuschöpfen. Besonders energiesparend sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.
 
Amortisation
Deckung der aufgewendeten Investitionskosten für ein Maßnahmenpaket durch deren Einsparung. Sollte unter Berücksichtigung der Preissteigerung und der Kapitalverzinsung errechnet werden.

 
Ausrichtung
Um die Sonnenenergie zu nutzen, ist eine Gebäudeausrichtung nach Süden vorteilhaft. Große Fensterflächen nach Süden führen zu Wärmegewinnen und sparen Heizenergie. Aufenthaltsräume (z.B.Wohnzimmer und Kinderzimmer) sollten auf der Südseite, Nebenräume (z.B. Treppenhaus, Abstellräume) dagegen an der Nordseite geplant werden. Nach Süden ausgerichtete Dachflächen eignen sich am besten für die Montage von Solaranlagen. Natürlich sollte die Sonnenseite weitgehend von Verschattungen durch andere Gebäude oder Bäume frei bleiben. Die umgebende Bebauung oder ein Bebauungsplan geben meist die Gebäudeausrichtung vor. Mit einer geschickten Planung kann man dennoch selbst auf ungünstigen Grundstücken energiesparend bauen.
 
Außenwände
Zwischen 25% und 40% Wärme verliert ein Gebäude durch die Außenwände. Der Wärmegewinn durch Sonneneinstrahlung ist bei den Außenwänden sehr gering.

Es gibt im Wesentlichen folgende Außenwände:

  • monolithische Außenwand: Die massiv ausgeführte Konstruktion besteht aus einem Baustoff, z.B. aus Ziegeln, Porenbeton oder Leichtbeton.
  • Außenwand mit Wärmedämmverbundsystem: Die Tragfunktion übernimmt eine Massivwand, z.B. aus Kalksandstein, Beton oder Ziegel. Den Wärmeschutz gewährleistet die außen angebrachte Wärmedämmung. Außen ist die Wand verputzt. 
  • zweischalige Außenwand: Im Zwischenraum einer zweischaligen Massivwand befindet sich die Kerndämmung (unterschiedliche Dämmstoffe möglich). 
  • Außenwand in Holzständerbauweise: Das Ständerwerk trägt die Bauwerkslasten. Der Dämmstoff wird zwischen den Ständern eingebracht, zusätzlicher Dämmstoff auf Innen- oder Außenseite kann je nach gewünschtem Energiestandard hinzugefügt werden. 
  • hinterlüftete Außenwand: Die Tragwand kann massiv oder in Holzständerbauweise ausgeführt werden. Zwischen der Verschalung aus Holz oder Fassadenplatten und der Dämmung sorgt eine Luftschicht für die Trockenheit der Konstruktion.

 

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Beheizbare Wohnfläche
Die beheizbare Wohnfläche ist die Summe der Flächen innerhalb der thermischen Hülle. Die Berechnung des Gesamtenergieverbrauchs bezieht sich auf die beheizbare Fläche. Der Energieverbrauch pro m2 entspricht der Energiekennzahl.

Bereitschaftsverlust
Beim Aufheizen eines kalten und beim Abkühlen eines Kessels auftretede Verluste. Reduzierbar durch hohe Brennerlaufzeiten. Einfluss aud die Verluste hast auch die Bauart ( relative Bereitschaftsverluste )

Brennwertkessel
Durch einen zweiten Wärmetauscher entzieht ein Brennwertkessel dem wasserdampfhaltigen Abgas durch Kondensation Waärme. Dadurch wird über den Heizwert eines Brennstoffes hinausgehende Energie genutzt und die Abgase af niedrige Temperaturen gebracht. Diese Technik stellt besondere Ansprüche an den Schornstein. Gegebenenfalls ist eine Neutralisation des Kondensats erforderlich.
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Dach
Bei der üblichen Holzkonstruktion unterscheidet man Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Meist ist die Zwischen- und Untersparrendämmung kostengünstiger als die Aufsparren- dämmung. Seltener wird die massive Ausführung des Dachs mit Poren- und Leichtbeton oder Ziegel verwendet. Bleibt das Dachgeschoss unbeheizt, muss statt der Dachfläche die oberste Geschossdecke gedämmt werden.

 
Dämmung
Wichtige Methode der Energieeinsparung. Durch Dämmung wird die Transmission ( Wärmeverluste durch Bauteile ) herabgesetzt. Bei der Bauteildämmung genutzte Dämmstoffe werden nach ihrem Dämmwert, nach den Kosten, nach dem Energieaufwand bei der Herstellung und unter ökologischen Kriterien beurteilt bzw. unterschieden. Konventionelle Dämmstoffe sind Holzfaserplatten, Kork, Zellulosefasern, Hanf, Flachs Mineraldämmplatten u.v.m. Besonders im Bereich der dachdämmung sollten neben ökologischen Gesichtspunkten aus Gründen der Behaglichkeit ( sommerlicher Wärmschutz ) auf Holzfaser- und/oder Zellulosedämmstoffe zurückgegriffen werden.

Deckung in %
Die Deckung bezeichnet den Anteil des jeweiligen Heizungssystems am Gesamtaufkommen des Heizwärmebedarfs einschließlich des Warmwasserbedarfs, wenn dieser mit der Heizung ganz oder teilweise erzeugt wird. Die Deckung des Warmwasserbereiters bezieht sich aud den Warmwasserbedarf, der über die Warmwasseranlagen erzeugt wird.
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Emissionen
Bei der Verbennung fossiler Energieträger entstehende Schadstoffe und –gase, die durch Schornsteine und Abgasrohre an die Außenluft abgegeben werden und die Luft verunreinigen. Beim Hausbrand sind dies im Wesentlichen CO2, SO2, NOX und Stäube

Endenergie
Die Endenergie bezeichnet die tatsächlich benötigte Energie zum Heizen und zur Bereitstellung des Warmwassers. Mit einbezogen werden die Verluste durch die Bereitstellung, Speicherung, Verteilung und Übergabe der Energie.

 
Energieausweis für Gebäude
Das Bundeskabinett hat am 27.06.2007 den Maßgaben des Bundesrates zur Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) zugestimmt und somit die EnEV 2007 beschlossen. Die Verordnung soll noch im Juli im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und tritt dann am 01.10.2007 in Kraft. Damit wird dann wie folgt geregelt:

  • Ausweiserstellung für alle beheizte und gekühlten Gebäude, sowie öffentliche Gebäude mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche und regelmäßigem Publikumsverkehr (nicht für Gebäude unter 50m² Nutzfläche, denkmalgeschützte Gebäude oder Ferienhäuser).
  • Ausweiserstellung nur bei Nutzerwechsel, hierbei für potentielle Käufer, bzw. Mieter bei Neubau, Verkauf, Vermietung, Leasen. Oder im Rahmen von Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen, für die sowieso eine ingenieurmäßige Berechnung des Energiebedarfs zu erfolgen hat.
  • Ausweiserstellung für Wohngebäude, die bis 1965 fertig gestellt worden sind, ab dem 01.07.2008.
  • Ausweiserstellung für jüngere Wohngebäude ab dem 01.01.2009. 
  • Ausweiserstellung für Nichtwohngebäude ab dem 01.07.2009.
  • Wahlfreiheit zwischen verbrauchsbasiertem und bedarfsbasiertem Energieausweis bis zum 01.10.2008. Danach ist die Ausweiserstellung für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen, für die ein Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt wurde, nur als Bedarfsausweis zulässig (Ausnahme: beim Bau oder einer späteren Modernisierung wurde das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht).
  • Erhebung der Gebäudedaten zur Ausweiserstellung durch eine Begehung des Sachverständigen vor Ort, oder durch Erhebung durch den Eigentümer.
  • Gültigkeitsdauer der Ausweise in der Regel 10 Jahre.

Der Inhalt ist sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt worden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für eventuell falsche oder missverständliche Darstellungen. Im Zweifel sind die Originaltexte, wie von Bundesregierung und Bundesrat veröffentlicht, maßgeblich.

Energiekennzahl
Vergleichsgröße zur Bezifferung des Energieverbrauchs bei Gebäuden. Hierunter wird die Energiemenge verstanden, die im Laufe eines Jahres für die Beheizung eines Quadratmeters Wohnfläche verbraucht wird. Bei Einfamilienhäusern liegt die Energiekennzahl zwischen 100 und 300 KWh/m2, möglich sind Werte um 50 KWh/m2 ( Niedrigenergiehaus ). Bei Mehrfamilienhäusern sind die Werte wegen günstigerem Volumen/Hüllflächenverhältnis um etwa 40 % niedriger.

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Fenster
Lange Zeit waren die Fenster unter energetischen Gesichtspunkten das schwächste Element in der Gebäudehülle. Heute können Fenster nach Süden durch moderne Wärmeschutzverglasung mehr Energie gewinnen als verlieren. Bei Fenstern nach Westen und Osten ist die Wärmebilanz ausgeglichen. Fenster nach Norden verlieren mehr Wärme und sollten eher klein sein.
Die verlustreichsten Stellen am Fenster sind der Verbund zwischen Glas und Rahmen und der Rahmen selbst. Mittlerweile gibt es jedoch viele neue Rahmenkonstruktionen mit guter Wärmedämmung. Im Sommer kann die starke Sonneneinstrahlung zu unangenehm hohen Temperaturen in den Innenräumen führen. Eine geeignete Verschattung, beispielsweise durch außenliegende Rollos oder Dachüberstände, macht eine aufwändige künstliche Kühlung überflüssig.
 

Fensterlüftung
Der notwendige Luftaustausch lässt sich am einfachsten und preiswertesten durch das Öffnen der Fenster erreichen.
Die Fensterlüftung erfordert allerdings eine gewisse Disziplin. Stoßlüften ist die energiesparendste Methode, um gute Luftverhältnisse im Wohnraum zu schaffen. Deshalb ist es wichtig, dass die Fenster vollständig geöffnet werden können. Das Öffnen sollte also nicht durch Gegenstände behindert werden.
Dauerlüften oder gekippte Fenster bewirken dagegen unnötige Wärmeverluste. Ungenügendes Lüften über einen längeren Zeitraum ist häufig die Ursache für Feuchtigkeit und Schimmel.
 
Förderung
Für Gebäude mit bis zu zwei Wohneinheiten wird eine "Energiesparberatung vor Ort" mit 300,00 Euro bezuschusst. Für Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten beträgt der Zuschuss 360,00 Euro. Voraussetzung ist, dass das Objekt
  • im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland liegt
  • vor dem 01.01.1984, bzw. in den neuen Bundesländern vor dem 01.01.1989 seine Baugenehmigung bekommen hat 
  • überwiegend, d.h. mehr als zur Hälfte der Gebäudefläche, ständig zu Wohnzwecken genutzt wird

Der Bericht zur "Energiesparberatung vor Ort" wird entsprechend der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vorgeschriebenen Mindestanforderungen erstellt.

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Gebäudeenergieberatung
Für eine Gebäudeenergieberatung entsprechend der Mindestanforderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird das Gebäude im Rahmen der Datenaufnahme auf "Herz und  Nieren" überprüft.

Ziel ist es, die Energieverluste an Ihrem Gebäude zu erkennen um daraus die geeigneten Maßnahmen zur Energieeinsparung aufzuzeigen.

Dabei werden die Flächen und Aufbauten der Außenbauteile (Fenster, Außenwände, Dachschrägen usw.), sowie die Heizungsanlage und die Schwachstellen in der Gebäudehülle wie z.B. Wärmebrücken und Undichtigkeiten aufgenommen und bewertet. 

Gebäudeform
Kompakt bauen bedeutet energiesparend bauen. Das Verhältnis der Außenfläche zum Rauminhalt des Gebäudes bestimmt maßgebend den Energiebedarf.

 
Heizkörperthermostat
Regelungseinheit am Heizkörper. Das Ventil wird nur dann geöffnet, wenn eine eingestellte Soll-Temperatur unterschritten wird. Heute bei Wohngebäuden Pflicht.

Heizwärmebedarf
Dieser Wert bezeichnet die benözigte Energie zum Heizen des Gebäudes ( beheizbare Fläche ). Hierbei werden die Verluste durch die außenwände, Fenster, Dach und Keller sowie die Gewinne durch Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und elektrische Geräten mit einbezogen.

Jahresnutzungsgrad
Er sagt aus, wie stark die Heizungsanlage ausgelastet ist. Ein gut ausgelastetes System arbeitet wesentlich wirtschaftlicher. Schlechte Nutzungsgrage kommen durch Überdimensionierung zustande.

Kapitalwert
Angenommener Geldwert, der zu Beginn der Maßnahme aufzuwenden wäre, um die Maßnahme abzüglich der Energieeinsparung unter Berücksichtigung der Zinsen durchzuführen. Ein positiver Kapitalwert entspricht einem finanziellen Gewinn über die Nutzungszeit.

Klimaschutz

Bei der Verbrennung von Kohle, Gas, Öl wird das Treibhausgas CO2 freigesetzt. Dieses Gas wird für die klimatischen Veränderungen mit verantwortlich gemacht. Ziel ist es deshalbdiesen Ausstoß zu verringern.

KWh
KiloWattstunde, Einheit für Energie, Umrechnungsfaktoren:
1 Liter Heizöl = 10 kWh
1 m3 Erdgas = 8 bis 10 kWh
1 Liter Flüssiggas = 6 bis 7 kWh

Nutzenergie  
Die Nutzenergie beziffert die Energie, die bereitgestellt werden muss, um ein Gebäude zu beheizen und das notwendige Warmwasser bereitzustellen.

Nutzungsdauer
Angenommene Lebensdauer einer technischen Anlage oder einer Dämmung, während der sie die geplanten Aufgaben rentabel erfüllen kann. Durch diese Angabe werden verschiedene Maßnahmen wirtschaftlich vergleichbar.

Primärenergieaufwand 
Der Primärenenergieaufwand beziffert die Energie, die zugeführt werden muss, um ein Gebäude zu beheizen ( ca. 20 C ) und das notwendige Warmwasser bereit zu stellen plus den zusätzlichen Energieeinsatz zur Bereitstellung dieser Energie ( Erschließung, Anlieferung, Lagerung ). So liegt der Primärenergieaufwand beim Einsatz von Strom wesentlich höher als beim Einsatz von Erdgas ( Faktor für Strom = 3, für Erdgas = 1,1 ).

Primärenergieaufwandszahl
Diese Zahl beschreibt die Qualität des Heizsystems als Verhältnis zwischen zugeführter Primärenergie und tatsächlich genutzter Energie für Heizung und Warmwasser (kWhPrimär/kWhNutz ). Je kleiner die Primärenergieaufwandszahl ist, desto besser ist die Bewertung.

Regelung 
Heizenergieverluste können durch optimale Regelung weitgehend minimiert werden. Wichtige Ansatzpunkte: Wärme soll nur dahin gelangen, wo sie zur Zeit benötigt wird ( Heizkörper- und Raumthermostate ); die Vorlauftemperatur soll nur so hoch sein, wie sie zur Erfüllung des Heizzweckes unbedingt erforderlich ist ( Nachtabsenkung, Außentemperaturfühler ). Die Flammengröße des Brenners soll so eingestellt werden, dass unnözige Stillstandsverluste vermieden werden.

Regenerative Energien
Erneuerbare Energien benutzen die in der Umwelt vorhandenen und sich durch natürliche Vorgänge erneuernden Energieformen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Umweltwärme ( Wärmepumpen ), Sonnenenergie ( Kollektoren ), Erdwärme ( aus tiefen Erdschichten ), Wasserkraft ( Wasserkraftwerke ), Wellenenergie.

Systemnutzungsgrad in %
Dieser umfasst den Nutzungsgrad der Heizungsanlage einschließlich der Wärmeverteilung ( Leitungen ) im Gebäude. Je höher dieser Nutzungsgrad ist, desto effektiver ist die Heizungsanlage. Beim Einsatz von Solarkollektoren und Wärmepumpen liegt der Nutzungsgrad zwischen 100 und 300 %. Alte Heizungsanlagen weisen dagegen einen Nutzungsgrad kleiner   70 % aus.

Transmission
Wärmedurchgang durch ein Bauteil, durch Strahlung und durch Konvektion au den Oberflächen. Wird errechnet aus dem U-Wert, der Fläche des Bauteils.

U-Wert 
Wärmedurchgangskoeffizient, Größe für die Transmission durch ein Bauteil. Er beziffert die Wärmemenge ( in kWh ), die bei einem Grad Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter des Bauteils entweicht. Folglich sollte ein U-Wert möglichst gering sein. Wird bestimmt durch die Dicke des Bauteils und den Lamda-Wert des Baustoffes.

Wärmebrücken 
Als Wärmebrücken werden örtlich begrenzte Stellen bezeichnet, die im Vergleich zu den angrenzenden Bauteilbereichen eine höhere Wärmestrondichte aufweisen. Daraus ergeben sich zusätzliche Wärmeverluste sowie eine reduzierte Oberflächentemperatur des Bauteils in dem betreffenden Bereich. Wird die Oberflächentemperatur durch die vorhandene Wärmebrücke abgesenkt, kann es an dieser Stelle bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur der Raumluft, zu Kondensatbildung auf der Bauteiloberfläche mit den bekannten Folgeerscheinungen, wie z.B. Schimmelpilzbefall kommen. Typische Wärmebrücken sind z.B. Balkonplatten, Attiken, Betonstützen im Bereich eines Luftgeschosses, Fensteranschlüsse an Laibungen.

 
Wärmepumpe
Elektrische Wärmepumpen fördern einen erheblichen Anteil der für ein Gebäude benötigten Wärme aus dem natürlichen Wärmespeicher der Umwelt wie beispielsweise Erdwärme und Grundwasser.

Elektrische Wärmepumpen fördern einen erheblichen Anteil der für ein Gebäude benötigten Wärme aus dem natürlichen Wärmespeicher der Umwelt wie beispielsweise Erdwärme und Grund- wasser. Nur ein Viertel der Heizenergie muss als Strom für den Antrieb zugeführt werden, etwa drei Viertel kommen aus der Umwelt.
Je höher der Energieanteil aus der Umwelt ist, desto effektiver arbeitet die Wärmepumpe.
Energetisch vorteilhaft ist die Verwendung von Erdwärme oder Grundwasser als Wärmequelle und der Einsatz einer Flächenheizung wie zum Beispiel einer Fußbodenheizung. Dann kann eine Wärmepumpe Primärenergie um zirka ein Drittel besser ausnutzen als ein Niedertemperaturkessel.
Strom sollte man in der Regel nicht direkt verheizen, wie dies in Direkt- und Speicherheizungen geschieht. Nach der Energieeinsparverordnung kann man solche Heizsysteme nur in sehr gut gedämmten Gebäuden einsetzen, da in der Verordnung die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes bewertet wird. Um eine Kilowattstunde Strom herzustellen, benötigt man allerdings rund drei Kilowattstunden Energie in Form von Kohle, Uran oder anderen Brennstoffen.

Wärmeschutz
In einem Haus gibt es viele Stellen, an denen Energie entweichen kann. Allein zwischen 25 und 40 Prozent der Wärme gehen über die Außenwände verloren. Energieverluste lassen sich durch eine gute Wärmedämmung, die Vermeidung von Wärmebrücken sowie eine luftdichte Bauweise verringern. Die beste Lösung, um ein Haus wirtschaftlich und umweltschonend zu beheizen: eine sinnvolle Kombination aus einer guten Dämmung der Außenhülle und einer wirkungsvollen Heizanlagentechnik

Wärmeverluste durch die Gebäudehülle
Ein Gebäude verliert die meiste Energie durch die Gebäudehülle. Zur Gebäudehülle gehören Außenwand, Fenster, Dach und Boden bzw. Keller.
Je besser die Gebäudehülle gedämmt ist, desto höher ist im Winter die Oberflächentemperatur der den Wohnräumen zugewandten Innenseite. Die relativ hohe Oberflächentemperatur steigert bei ausreichender Lufterneuerung die Behaglichkeit und verhindert Zugluft.
Eine gute Wärmedämmung sorgt im Winter für einen geringeren Wärmeverlust und im Sommer für angenehmere Temperaturen im gesamten Gebäude. Besonders das sonst häufig überhitzte Dachgeschoss profitiert von einer guten Wärmedämmung.
 
Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung  
Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bieten besonders gute Gewähr für einen ausreichenden Luftwechsel und somit für ein gutes Raumklima. Sie sind leiser als dezentrale Lüftungsanlagen.

Lüftungsleitungen verbinden das Zentralgerät mit den einzelnen Zu- bzw. Ablufträumen. Zu- und Abluftöffnungen müssen so angebracht und eingestellt sein, dass
  • die Räume gut durchlüftet werden,
  • es im Aufenthaltsbereich von Menschen keine Zugluft gibt und 
  • Luftfeuchtigkeit aus den Räumen abgeführt wird.



 
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